Dienstag, 12. August 2014

Eulenstarker Losbeutel

Mein Losbeutel

Heute gibt es wieder einen kreativen Betrag. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht wo ich am Besten anfangen soll. :)


Bereits vor einigen Jahren, hatte ich schon so viele ungelesene Bücher, dass ich nicht wusste, welches ich als nächstes lesen soll. Damals begann ich damit, mir die Titel auf Pappe zu schreiben und sie dann in einem kleinen Beutel zu werfen und Glücksfee zu spielen. Meist klappte das auch ganz gut, heißt, das Buch welches ich zog, las ich auch gleich. Oft aber habe ich mich gegen meine Wahl gestellt und mich für ein anderes Buch entschieden. Den Beutel von damals gibt es heute nicht mehr, aber die Idee einen neuen anzulegen. Letztes Jahr, in Vorbereitung auf die Babyparty meiner Freundin, haben wir Mädels jeder ein Stoffstück für eine wunderschöne Babydecke beigesteuert. Mein Stoffstück war etwas größer, als vorgeschrieben und so blieb mir noch etwas von den süßen Eulen übrig. Vor ein paar Monaten kam mir die Idee meinen Beutel von Früher wieder einzuführen. Leider, besitze ich noch keine Nähmaschine und ich glaube auch, einen Beutel mit der Hand zu nähen, ist sehr aufwendig. Jedenfalls für mich als Nähanfängerin. Eine Arbeitskollegin von mir kann sehr gut nähen, also fragte ich sie, ob sie mir bei der Umsetzung meiner Ideen helfen würde. Das tat sie auch und heraus kam dieser ultra süße Beutel. 

Die Idee ihn als Lossack für ungelesene Bücher zu verwenden, habe ich in der Zwischenzeit auch wieder verworfen. Viel mehr kam mir eine bessere Verwendungsmöglichkeit in den Sinn.

Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich es für mich langweilig finde, den ersten Satz eines Buches in meiner Rezension zu schreiben. Oftmals lese ich Bücher aufgrund guter oder interessanter Kritiken anderer Blogger und meistens werden da schon die ersten Sätze genannt. 

Nun könnte ich auch Zitate nutzen. Zitate sind toll und ich lese sie unheimlich gerne in anderen Beiträgen. Für mich habe ich hier festgestellt, dass ich mich während des Lesens, sehr unter Druck setze einen zitatwürdigen Satz zu finden und ich glaube das ist nicht der Sinn der Sache. 

Irgendwann in der Nacht hatte ich die Idee einen zufälligen Satz zu nehmen. Die Idee ist bestimmt nicht neu und wird mit Sicherheit auch von anderen Buch Bloggern verwendet, aber ich denke, dass das Zufallsprinzip für etwas Abwechslung sorgt. Jedenfalls nimmt es mir den Druck und macht Spaß.

Typisch für meine Blitzeinfälle sind zum einen, dass ich sie sofort umsetzen möchte, ganz egal ob es nachts ist, zum anderen, das ich mir wunder was für zusätzliche Gedanken mache. Wie könnte die Losung mit den Seitenzahlen ausschauen? Wie stelle ich das mit den Zeilen an?

Meine ersten Gedanken zu diesem Thema waren sehr unausgereift. Denn ich spielte mit den Gedanken Steine, Murmeln oder kleine Wolken aus Fimo anfertigen zu lassen und zwar so viele, wie meine Bücher Seiten haben. Nun jeder der gerne und viel liest, weiß das es auch Bücher mit über 1.000 Seiten gibt.

Dank der Hilfe  meiner Freunde, habe ich jetzt etwas anderes gefunden.




1. Die Seitenmagneten

Der erste Schritt meiner Losung ist die Anzahl meiner Seiten zu bestimmen.
Dabei habe ich folgenden Gedanken: Ziehe ich den Magneten mit der goldenen 1 dann darf ich mich nur zwischen Seite 0 und 9 bewegen. Ist es der die goldene 2 dann werden es die Seiten von 10 bis 99. Magnet 3 zeigt Seiten von 100 bis 999 an. Sollte ich die 4 und habe aber nur 500 Seiten im Buch wandert der Magnet wieder zurück und ich ziehe neu.
 



2. Die Seitenschmetterlinge


Hier wähle ich meine Seitenzahl aus. Das heißt wenn ich den Magneten mit der
3 gezogen habe, kann ich jetzt drei kleine Schmetterlinge ziehen. Von den Schmetterlingen habe ich 10 Stück beschriftet von 0 bis 9. Sobald ich einen Schmetterling gezogen habe werfe ich ihn wieder rein, da  auch Schnappszahlenseiten gibt. Wird als erstes die 0 gezogen, werfe ich den Schmetterling wieder zurück und ziehe so lange bis ich keine 0 als erste Zahl habe. ;)

3.  Die Zeilenblumen:

Im letzten Schritt lose ich die Zeile aus. Wobei ich nur komplette Sätze nutze,
hier kann die Zeile also vaiieren. Natürlich haben Hardcover, Taschenbuch und E-book unterschiedliche Zeilen, darum sobald wieder eine Zeile gelost wird, die ich nicht habe, lose ich solange bis es passt.

Ich mache mir nicht im Vorfeld die Arbeit alles solange zu sortieren, dass es aufs aktuelle Buch passt. 



Vielleicht ist mein ganzes Lossystem zuviel Arbeit, aber ich habe Spaß dabei. 

© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

Kommentare:

  1. Das hört sich echt nach sehr viel Arbeit an, aber schön, wie kreativ du bist! :D Ich wäre definitiv zu faul und würde wahllos eine Seite aufschlagen und dann mit geschlossenen Augen eine Zeile auswählen. ;)

    LG Alica

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    1. Hallo Alica,

      och ich finde nicht, dass es soviel Arbeit gemacht hat oder noch macht. Jetzt brauche ich nur den Beutel schütteln und dann rein greifen fertig.

      Liebe Grüße

      Cindy

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  2. Hallo Cindy,

    die Anleitung für den Beutel finde ich echt supersüß. So ein Losbeutel ist ja doch mal etwas Anderes, als die Gläser, die ich so habe.

    Liebe Grüße und weiterhin schöne Feiertage,

    Ira

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